, und dann im uhrzeigersinn ein kleineres zimmer, in dem ich wohne,mit blick in den garten, dann das gößere schlafzimmer der gastfamilie, und dann noch ein ganz kleines zimmer, letzere schau’n beide auf die straße. Wasser- und abflussleitung sind nicht unter putz gelegt, sondern frei an der wand geführt, auch an der außenwand. Das geht hier deshalb weil scheinbar frost oder aufgefrieren kein thema sind. Auch lichtleitungen sind teilweise überputz geführt. Trittschall oder ähnliches sind kein thema, auch das rauschen der abfluss- und wasserleitungen läßt anfänglich schlimmes vermuten, man glaubt da gibt’s wo einen wasserrohrbruch. Letzteres gewährleistet auch, dass sobald das erste familienmitglied aufsteht und mit dem morgenprogramm beginnt, waschen, etc., der rest der familie automatisch geweckt wird. Alles in allem aber alles gepflegt und sauber. Das haus der nachbarfamilie, es stehen immer 2 häuser wand an wand, schaut genau so aus, nur spiegelverkehrt. Das auto steht auf einer kleinen abstellfläche vor dem haus, wo’s noch einen ganz kleinen vorgarten gibt. [clip zeigt aussicht auf die rückseite]
Donnerstag, 13. September 2007
Das typische haus einer gastfamilie
, und dann im uhrzeigersinn ein kleineres zimmer, in dem ich wohne,mit blick in den garten, dann das gößere schlafzimmer der gastfamilie, und dann noch ein ganz kleines zimmer, letzere schau’n beide auf die straße. Wasser- und abflussleitung sind nicht unter putz gelegt, sondern frei an der wand geführt, auch an der außenwand. Das geht hier deshalb weil scheinbar frost oder aufgefrieren kein thema sind. Auch lichtleitungen sind teilweise überputz geführt. Trittschall oder ähnliches sind kein thema, auch das rauschen der abfluss- und wasserleitungen läßt anfänglich schlimmes vermuten, man glaubt da gibt’s wo einen wasserrohrbruch. Letzteres gewährleistet auch, dass sobald das erste familienmitglied aufsteht und mit dem morgenprogramm beginnt, waschen, etc., der rest der familie automatisch geweckt wird. Alles in allem aber alles gepflegt und sauber. Das haus der nachbarfamilie, es stehen immer 2 häuser wand an wand, schaut genau so aus, nur spiegelverkehrt. Das auto steht auf einer kleinen abstellfläche vor dem haus, wo’s noch einen ganz kleinen vorgarten gibt. [clip zeigt aussicht auf die rückseite]
Und was tun lehrer: ein blick hinter die kulissen
Die lehrer stehen für fragen, probleme, tipps zur verfügung, etwaige kritik oder beschwerden sollten vorgebracht werden – devise: „ wer etwas zu sagen hat, sage es jetzt oder schweige für immer“ – das tagesprogramm wird abgesprochen, und dann begeben sich die 2 gruppen zur arbeit. Die lehrer sind dann im klassenzimmer nicht mehr anwesend, andrew arbeitet mit den schülern, bzw. die schüler werden von ihm ‚begleitet’, __selbständigkeit__ ist ja angesagt bei der erstellung der arbeit. Die gründe für unsere abwesenheit in der klasse wurden schon in einem früheren beitrag erläutert.
Von 12 bis 2 uhr ist mittagspause, die durchaus aber kreativ, für die eigene gruppenarbeit, genutzt werden darf. Die schüler haben für ein pfund (normalpreis 3 pfund) eine cambridge-besucher-karte, die allerlei vergünstigungen gewährt. Ein highlight dabei: beim subway 2 riesen sandwiches zum preis von einem, und ein ‚free-refill’ getränk, sodass in summe jeder der zwei sc
Die schüler sind dann, zumindest die zweite gruppe, wieder in der klasse, die anderen trifft man in der stadt, information sammelnd, oder irgendwas geschäftig tuend. Die lehrer machen sich dann noch auf einen kleinen verdauungsspaziergang, und nach einem weiteren stelldichein beim starbucks geht’s gegen 1630 uhr wieder richtung klassenzimmer, um etwaige fragen betreffend projekte, die noch offen stehen, und von andrew nicht eindeutig geklärt wurden, zu beantworten.
Um 17 uhr ist offizieller schluss, und wir besprechen nochmals das abendprogramm und kurz auch das für den nächsten tag.
Mit wünschen für einen unterhaltsamen abend, und hinweisen auf sich aufzupassen, ziehen dann die schüler, über das abendessen hinaus blickend bereits das abendprogramm im kopf habend, pedalierend von dannen.
Wir rollen auch gemächlich zu unseren gastfamilien, genießen typisch englisches essen, schau’n uns das fußballspiel england gegen russland zuhause an, und bereiten uns körperlich und geistg auf den nächsten tag vor.Urlaubsstimmung kommt trotzdem nicht auf, die verantwortung für das wohl der jungs ist wahrzunehmen, eine verantwortung die wir gerne auf uns genommen haben, auch wenn’s zuhause in der woche sicher gemütlicher und stressfreier, ohne verantwortung für schüler habend, abgegangen wäre – und ich müßte nicht meinen obligaten, täglichen nespresso zuhause, begleitet vom herrlich schmackhaften, hausgemachten kuchen meiner lieben frau missen. Aber wenn das ergebnis am freitag dann im großen und ganzen ein positives ist, hat sich unser einsatz gelohnt, den nespresso kann ich dann auch wieder nächste woche trinken ;-)
Orientierung in cambridge à la perfektion: mit GPS
England gegen russland, fussball, mit ‚keeping a low profile’ sind wir dabei
Einzige bitte der lehrer: ‚please, keep a low profile’, oder: „duad’s ma ned jub’ln waun de russ’n a doa g’schossn haum !“, denn da verstehen die engländer bei heimvorteil nicht wirklich einen spaß.
Pfund, geldfälscher, und eine österreichische bank
Aber so der schüler geld braucht, oder der umtausch, den wir morgen versuchen werden, nicht funktioniert, wird er geld natürlich in ausreichendem maße, auf wunsch, von den lehrern geliehen bekommen; im bedarfsfall werden wir unseren überziehrahmen ausreizen. Die bank b. wird ihmdann hoffentlich inkl. finanzieller entschädigung das geld wieder zurückzahlen – sie müßte ja eiegtnlich ein schlechtes gewissen haben, einen kunden mit bei ihr getauschtem geld in die fremde zu senden und der dann plötzlich ohne geldscheine dasteht, weil die von der bank b. ausgegbenen scheine nicht mehr gelten – zumindest hoffen wird man dürfen.
PS: auf der post haben die dann dem schüler die scheine problemlos umgetauscht, er ist nicht der einzige, der von seiner bank ungültige scheine mitbekommen hat !
PSS: auch lehrern wurden auf der oxford street in london alte scheine angedreht, die aber auch am flughafen dann problemlos getauscht werden konnten !
Vorab: ALLE sind gesund und in bester verfassung, das englische essen zeigt noch keine wirkung ;-)
Es gibt auch schönes zu berichten – und die lehrer sind ja sowieso raunzer, nie zufrieden ;-)
Der tag, so wie jeder andere, ausser dass die nachmittagsgruppe jetzt vormittags dran war, um zeitlich auch die möglichkeit zu haben, gewisse kontakte herzustellen, um information einzuholen. Andrew, der die schüler fachlich begleitende und in der klasse unterichtende lehrer versucht auch, die schüler zu motivieren, vielleicht doch einen zahn im vereinzelt zahnlosen gebiss zuzulegen. Die meisten schüler sind aber sehr konkret und engagiert bei der sache, was wir auf den täglich abzugebenden arbeitsblättern teilweise erkennen können. Selbst interviews, wie wir längere zeit selbst beobachten konnten, werden engagiert durchgeführt, um die fragebogen zum thema entsprechend voll zu kriegen. Randbemerkung für statistiker: die dabei erreichten ergebnisse sind sicher nicht sample-fähig, da sehr weiblich-lastig ;-).
Aber was soll’s, es soll auch spaß machen, und mit wem man dann im endeffekt redet, hat keine ‚schädlichen’ auswirkung auf den sprachlichen fortschritt. Dass das interviewen in den einkaufszentren oder auf der straße sehr schwierig ist, wer hat schon zeit, wie wir von ähnlichen situationen in wiens straßen wissen, haben sie auch bemerkt. Die tipps der lehrer, ruhige orte, zb parks, und derer gibt es hier viele, auf deren gras sich die leute ausruhen, anzusteuern, fruchten; einige schüler sind gut unterwegs, und mit feuereifer beim interview dabei. Sprechen ist wohl das beste mittel, eine sprache zu lernen, zu verbessern. Da lacht auch das her
Mittwoch, 12. September 2007
logbucheintrag TGM, tag 4
weitere details ueber den heutigen tag dann morgen !
Durchhänger, oder: der projektarbeitvirus macht sich vereinzelt breit
Mit diesem projektarbeitsvirus müssen wir uns, wie wir heute bemerkt haben, auch herumschlagen; gott sei dank, nur in einzelfällen, aber doch.
Wir haben den betreffenden jungs nochmals ausführlich die lage dargestellt: die eltern haben viel geld investiert in eine veranstaltung, die der schüler machen wollte, deren aufgabenstellung und zielsetzung von haus aus klar waren, und deren termin mit FR 1300 uhr feststeht. Es liegt nun am einzelnen, was er daraus macht, selbständigkeit ist angesagt, der lehrer ist nur eine begleitende person, die hilfestellung, so erwünscht, gibt, die arbeit ist vom schüler selbstverantwortlich unter berücksichtigung der zur verfügung stehenden zeit zu machen.
Dank der großen mehrheit, die sich engagieren und 100% bei der sache sind, und vielleicht einmal nicht mit sprüchen wie „he oida, des woa foi leiwaund, i hob ned fü gmochd, woa ma egal, i woid nua an fan haum“ vielleicht später in der schule ‚prahlen’ wollen – sich damit aber ein armutszeugnis ausstellen,weil sie die ihnen gebotene möglichkeit nicht optimal genutzt haben - bleibt doch in summe ein positiver ausblick auf die nächsten tage.
Was das abendprogramm anbelangt, hatte mark kinobesuch vorgeschlagen, für je 10 karten gibt’s eine gratis, das war aber irgendwie in der früh nicht rübergekommen, es zeigte nicht wirklich jemand interesse. ob es an der vereinzelten müdigkeit lag, oder an kommunikationsproblemen sei dahingestellt.
Faktum: die jungs organisierten sich selbst, um im rahmen des erlaubten einen, so hoffen wir, netten abend zu verbringen –multikulturell, wie wir hoffen, und wenn’s auch nur schlechtes englisch mit italienerinnen ist ;-)
Punting – oder: i brauch a hilti flex, der steckn bleibt ma auf da bruckn häng’n
[bild mit ausdrücklicher zustimmung des schülers - danke !]
Bei herrlichstem sonnenschein ging’s zum kulturellen highlight des heutigen tages, nein, kein pub-besuch, um englisches bier zu kosten, sondern zum punten. Das ist ungefähr so wie fiakerfahren in wien, das man als tourist gemacht haben muss; allerdings mit dem unterschied, dass der fiaker keine räder hat, sondern ein holzboot ist, und die pferde durch eine lange stange, geschickt geführt von einem gondoliere [clip], sich im morastigen boden des flussbettes abstoßend, gelenkt wird, auf dass man gleichsam schwebend an den colleges anmutig die üppige vegetation genießend vorbeigleitet.
Soviel zur theorie [clip]. In der praxis ist es ein äusserst schwieriges unterfangen, das boot zu bewegen und zu steuern. Der fährmann war dann nach der einen stunde bootsfahrt völlig erschöpft. Keine panik bei den lesenden, nicht ein fährmann musste 24 kollegen punten, sondern es gab 5 boote, die sich auf den kurzen, aber gleichzeitig doch langen, schweißtreiben weg machten.
Ziemlich niedrige brücken waren zu unterfahren, auch die berühmteste, die mathematische brücke – und hier passierte es. Ein gondoliere schaffte es, das boot unter der brücke so zu plazieren, dass die stange im morast unter wasser steckte (oder stak (?)) und der obere teil der doch so an die 4-5 m langen stange sich in der brücke verhakte. Es gab kein vor und zurück mehr. Aufgeregte studenten des colleges, zu der die mathematische brücke, ein wahrzeichen von cambridge gehört, fürchteten um die statik der brücke und dass die brücke nun aufgeschnitten werden musste, um das boot wieder frei zu kriegen. Nach einigen berechnungen, basierend prinzipiell auf kraft mal kraftarm ist gleich last mal lastarm, gelang es dann doch bald, nach lösung der gleichung richtung kraftarm mit viribus unitis und taktischem geschick, die stange und damit das boot wieder freizukriegen – ein wahrzeichen von cambridge war somit gerettet, das TGM schaffte es nicht in die schlagzeilen der lokalen presse.
Resümee der geschichte, und das war für uns äusserst positiv, niemand war nass oder ins wasser gefallen.